Wirtschaftlichkeit

Das Widerstandsschweißen und speziell das Kondensatorentaldungs-Schweißen sind sehr wirtschaftliche Verfahren. Die Schweißverbindung funktioniert ohne Zusatzmaterial, es benötigt keine weiteren Hilfsstoffe und lässt sich mit einfachen Umformprozessen im Rahmen der Geometrieerstellung der Bauteile realisieren.

Die zum KES-Schweißen benötigte Energie wird aus vorher geladenen Kondensatoren entnommen. Das Laden erfolgt während den üblichen Nebenzeiten, wie zum Beispiel während des Zylinderhubes oder beim Be- und Entladen der Bauteile. Da beim KES-Schweißen kaum Wärme in das umgebene Material und in den Elektroden abfließt, wird im wesentlichen nur die Energie zugeführt, welche zum Erwärmen der Buckelgeometrie notwendig ist.

Das dokumentiert sich u.a. darin, dass für das KES-Schweißen keine Wasserkühlung notwendig ist. Eine Wasserkühlung wird nur bei einer sehr schnellen Taktfolge benötigt. Die zu schaltende Schweißenergie hat nur noch geringen Einfluss auf die Anschlußwerte. Damit wird es möglich auch lange Nähte oder große Durchmesser zu Schweißen.

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